Das Team

Obfrau

stv. Obfrau
Iva Krisan
Assistenz Summit
Angelika Kellner
Assistenz Gala

Lea Stern
Wortspendenvideo
Grischka Voss
Presse
Isabella Burtscher
Moderation
Mina Kornblum
KInderbetreuung
Violett Salib
Assistenz Gala

Anke Pfeiffer
Assistenz Gala
Aleksadar Stern
Untertitel
Maria Stern ist bekannt aus (Auswahl):
Die Geschichte des THANKS Day
Maria Stern war eine glücklich geschiedene Mutter von drei Kindern. Bis sie 2009 keinen Kindesunterhalt mehr bekam und mit ihren Kindern für 1,5 Jahre in die Armut stürzte. Verantwortlich dafür war eine Lücke im österreichischen Unterhaltsgesetz. Um diese zu schließen, wurde Stern politische Aktivistin.
Sie gründete 2011 den Verein Kindesunterhalt? Ja, bitte! und rief eine Petition ins Leben, die, von der Abgeordneten Elisabeth Grossmann tatkräftig unterstützt und gemeinsam an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer überreicht wurde, die selbst alleinerziehende Mutter gewesen war.
Stern sang auf zahlreichen gesellschaftspolitischen Veranstaltungen zum Thema, traf sich mit NGOs, von denen sie lernte und zahlreichen Abgeordneten (fast) aller Parteien. Sie sprach auf Demos, organisierte Demos und publizierte über Kinderarmut in Ein-Eltern-Haushalten.
Schließlich stellte sich Maria Stern 2012/13 jeden Mittwoch eine Stunde mit ihrem Schild vors österreichische Parlament um auf die Lücken im österreichischen Unterhaltsgesetz aufmerksam zu machen. Ab da wurde sie in Talkshows geladen, wo sie das Thema aus der Tabuzone holte und Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0 wurde.
Als all das nichts nutzte, kandidierte Maria Stern 2017 kurzentschlossen selbst zum Nationalrat und machte noch während des Wahlkampfes Kinderarmut in Ein-Eltern-Haushalten zum Politikum, um das seither keine Partei mehr herumkommt. Um ein Haar wäre die Sicherung des Unterhaltes im letzten Plenum vor der Nationalratswahl beschlossen worden – wäre die FPÖ von Heinz Christian Strache nicht in letzter Sekunde abgesprungen. Ein Jahr später war Stern Chefin der Parlamentspartei JETZT.
Am 14.Mai 2019 initiierte sie, mit Andrea Czak, dem Frauenvolksbegehren 2.0 und solidarischen Politikerinnen den ersten European Day of Single Parents: Kundgebung am Johanna Dohnal Platz, Pressekonferenz und Podiumsdiskussion. Organisationen aus Deutschland, Frankreich, Kroatien und Italien waren an Bord.
Nach ihrem Ausscheiden aus der Politik gründete Maria Stern während der Pandemie den Verein THANKS DAY – World Day for Single Families & Friends und organisierte 2021 das erste THANKS Summit. Das erste internationale Summit (in der Geschichte der Menschheit) für Alleinerziehenden-Organisationen war geboren.
Die Zeit danach konzipierte sie 12 Projekte, wie die THANKS Gala und setzte das internationale Netzwerken fort: ein Hollywoodstar und der ORF als Medienpartner waren schnell gefunden. Da Sterns Facebook Account am 20. Jänner 2021 von Russland aus gehackt wurde (bis 8. März 2024), wurde die internationale Verbreitung des ersten Summits verhindert. Die Sponsorensuche war entsprechend erfolglos und Maria Stern legte den THANKS Day im Herbst 2022 schweren Herzens auf Eis.
Bis das österreichische Sozialministerium im Jänner 2024 die Finanzierung des zweiten THANKS Summit und der ersten THANKS Gala zusagte, die am 14. Mai 2024, mit Sektempfang am roten Teppich, Kunstprogramm sowie Podiumsdiskussion unter dem Motto Wer über den roten Teppich geht, kann nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden über die Bühne ging.
Der österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen, VIPS aus Kunst, Literatur, Sport, Wirtschaft und Sponsoren wie L`Oreal, Lindt & Sprüngli, Henkell und DM (Goodie Bags) waren sofort an Bord und die Gala im großen Kinosaal der Urania Wien ein überwältigender Erfolg. Maria Rösslhumer, Österreichs Gewaltschutzexpertin Nr.1 trat dem Vorstand bei. Die zweite THANKS Gala fand am 14. Mai 2025 statt.
Im März 2025 wurde Maria Stern als Speaker zur CSW69, der UN-Frauenkonferenz in New York geladen. Dort sprach sie, gemeinsam mit Isra Lee, Chefin des Vereins Single SuperMom (NL), Jacqueline Leduc von der internationalen Organisation Make Mothers Matter und Rense Niuewenhuis von der Universität Stockholm auf dem ersten Event für Alleinerzieherinnen in der Geschichte der UN-Frauenkonferenzen. Gemeinsam reichten sie ein Manifest ein.
Mittlerweile hat sich ein engagiertes Team gefunden, das den THANKS Day gemeinsam in die Zukunft trägt und das dritte und vierte Projket der zwölf Projekte können angedacht werden: die systematische Vertiefung der internationalen Beziehungen und eine App.
Sponsoren und Investoren sind herzlich willkommen. Der THANKS Day hat 12 Projekte. Sobald eines der Projekte finanziert ist, wird es umgesetzt. Anfragen: office@thanksday.org. Alleinerziehende und ihre Kinder sind die vulnerabelste Bevölkerungsgruppe der Welt. Und eine von der UNO, Politik und Wirtschaft noch weitgehend unentdeckte Zielgruppe - von 500 Millionen Menschen.
Präambel
Die Welt ist im Umbruch. Die Coronakrise, warf ein Schlaglicht auf soziale Ungerechtigkeiten und verschärfte sie. Teuerung, Inflation und Flucht von Frauen und Kindern als Folge des Krieges in der Ukraine, die Kriege in Nahost, die US-Zollpolitik, der Vormarsch autoritärer Politik bei gleichzeitigem Umbau der Weltordnung beschleunigen die Umverteilung von Unten nach Oben und der drohende Klimakollaps muss erst noch abgewendet werden. All das stellt uns in eine historische und globale Zäsur.
Die Krisen treffen uns alle. Die volle Wucht der Zusatzbelastungen und finanziellen Nöte trifft Alleinerzieher*innen und ihre Kinder.
Strukturelle Versäumnisse der Vergangenheit und Gegenwart schließen sie oft vom gesellschaftlichen Leben aus. Das werden wir jetzt ändern.
Wir wollen eine Zukunft, in der alle Familienformen gewürdigt und anerkannt werden.
Wir wollen eine Zukunft, in der alle Kinder, unabhängig vom Beziehungsstatus ihrer Eltern, die gleichen Chancen haben.
Wir wollen eine Zukunft der Aufklärung, Aufmerksamkeit und Anerkennung für Alleinerzieher*innen und ihre Kinder.
Wer die Zeichen der Zeit erkennt, weiß:
Es ist Zeit, Leistung anzuerkennen. Die historischen Ungerechtigkeiten, mit denen viele Alleinerzieher*innen bis heute konfrontiert sind, stehen in keinem Verhältnis zu ihren täglichen Leistungen.
Es ist Zeit, gesellschaftliche Ziele zu überdenken. Es gilt, Mitgefühl und Verantwortungsbereitschaft zu stärken und koordiniert zu handeln.
Es ist Zeit, für ein gutes Leben für alle. Die weitverbreitete Armut in Ein-Eltern-Haushalten ist ein No Go. Kinderarmut nehmen wir nicht mehr hin. Weder in den armen noch in den reichen Ländern der Erde.
Es ist Zeit, danke zu sagen.
Danke - Alleinerzieher:innen. Ihr kämpft allzu oft mit Armut, Überarbeitung und Isolation. Trotzdem gebt Ihr alles, um Euren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Liebevoll, umsichtig und beharrlich.
Danke – Kinder von Alleinerzieher:innen. Euer Start ins Leben ist oft kein Kinderspiel. Trotzdem blickt Ihr tapfer in die Zukunft.
Danke – Expartner:innen, dass Ihr euch um einen respektvollen Umgang mit dem anderen Elternteil bemüht und alles in Eurer Macht Stehende tut, um Euren finanziellen Beitrag zu leisten.
Danke – Großeltern, Tanten, Onkeln und Großneffen dritten Grades, für das Mittragen der oft schweren Situation einiger Familienmitglieder.
Danke – Lehrer:innen. Ihr geht respektvoll mit Kindern um, die eine Trennung oder Scheidung verarbeiten müssen und oft von Kinderarmut betroffen sind. Ihr integriert sie in der Klasse, ermuntert sie und habt Nachsicht, wenn das Geld wieder nicht in die Klassenkasse eingezahlt wurde.
Danke – Arbeitgeber:innen, dass Ihr die Qualitäten von Alleinerzieher:innen schätzt. Neben Verantwortungsbewusstsein, effizientem Fokus auf das Wesentliche und Multitastking, setzt Ihr auf ihren Mut und den Galgenhumor, den sie entwickelten.
Danke – NGOs, dass Ihr da helft, wo die Gesetze versagen. Ihr seid eine verlässliche Anlaufstelle für Alleinerzieher:innen und ihre Kinder, selbst wenn es bei Euch selbst knapp ist.
Danke – Expert:innen, dass Ihr so viel Wissen gesammelt habt und nicht aufhört, die Vorteile eines guten Lebens für alle - auch für Alleinerzieher*innen und ihre Kinder - klar zu kommunizieren.
Danke – Journalist:innen, dass Ihr nicht müde werdet, über gesellschaftliche und politische Missstände zu berichten, insbesondere, wenn es um Armut und Isolation von Alleinerzieher:innen und ihren Kindern geht. Denn beides geht gar nicht.
Danke – Politiker:innen, dass Ihr, über Parteiinteressen hinweg, für Gesetze kämpft, die die Isolation von Alleinerzieher*innen und Kinderarmut nachhaltig abschaffen. Erstens, weil es an der Zeit ist und zweitens, weil Ihr wiedergewählt werden wollt.
